Stadtporträt Havanna. Warten auf den Wandel.

mit Johann Kneihs und Thomas Mießgang

Plötzlich wollen alle hin. Jahrzehntelang gab die kubanische Hauptstadt das Bild der verfallenden Schönen, unverdorben vom kapitalistischen Weltgeschehen, arm aber stolz, kultiviert und ach so musikalisch! Jetzt, nach ersten Schritten zur Lockerung des US-amerikanischen Handelsembargos, das die Insel seit Jahrzehnten im Schwitzkasten gehalten hat und der Möglichkeit für die Habaneros, eigene kleine Restaurants oder Läden zu eröffnen und damit an „richtiges“ Geld heranzukommen – jetzt bewegt sich langsam etwas unter der Staubdecke der immerwährenden Revolution. Ausländische Investor/innen stellen sich an, um die Segnungen der Zivilisation in Form von Hotelanlagen, Golfplätzen und Ferienressorts in die einstige „Perle der Karibik“ zu bringen. Viele Kubaner/innen dagegen hoffen auf wirtschaftlichen UND politischen Wandel. Denn nach wie vor sind Meinungsfreiheit und Menschenrechte ein heikles Thema, das öffentlich nur sehr zaghaft diskutiert wird. Trotzdem: Man riecht karibische Frühlingsluft in der kubanischen Hauptstadt, die Millionen Touristen bisher so geschätzt haben, weil sie eben mit keiner anderen Großstadt der Welt vergleichbar war: keine Logos, keine internationalen Ketten, dafür Schlitten aus einer Zeit, in der Automobile noch Charakter hatten. Koloniale Pracht und städtebaulicher Notstand Tür an Tür. Kommen jetzt zeitgenössische Glas-Beton-Wolkenkratzer dazu? Wohin entwickelt sich Havanna? Die Momentaufnahme einer Stadt am Beginn einer neuen Ära.

Schwarz und Weiß und nichts dazwischen.

Viele Farben Weiß sieht der Keramikkünstler und Autor Edmund de Waal, wenn er sich weißes Porzellan anschaut. Seine eigenen Stücke oder antike, egal. Der Autor von „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ hat ein neues Buch geschrieben. Es heißt „The White Road“ und beschreibt den Weg der Porzellanproduktion über die Jahrhunderte. Weiß spielt darin eine zentrale Rolle. Der Clou: Weiß kitzelt das Auge nur, befriedigt es nicht, ist eine Handlungsaufforderung, eine Projektionsfläche, verweist auf eine andere, lichtere Welt, macht auch Angst. Das weiße Blatt Papier, die weiße Leinwand, der „white cube“ in der Kunst. Weiß verspricht Neutralität und Funktionalität – es ist die Lieblingsfarbe der Moderne.
Schwarz hingegen gehört den Romantikern und Existentialisten, vom Schauerroman des 19. Jahrhunderts bis zum poetischen Realismus des Film noir. Schwarz und Weiß, die Antagonisten werden im Glücksfall zu Partnern, wenn es um Erkenntnisse geht, wenn man den Tag von der Nacht zu unterscheiden lernt und das schwarz auf weiß niederschreiben kann. Das Gegenteil ist der Fall, wenn man sich in Schwarz-Weiß-Denken einzementiert. Im heutigen Europa der schwindenden Gewissheiten scheint diese Entweder-oder-Haltung die Gesellschaft zu spalten: in pro und contra EU, Flüchtlinge, Griechenlandhilfe, … Ist die Farbe Grau etwa doch unterbewertet?

EXPO Mailand 2015 – Carlo Petrini

Die Italiener haben es doch geschafft! „Wenn es eng sind, sind wir am besten“, sagt uns ein Passant in der Modegasse Via della Spiga. „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“ lautet das brisante und eigentlich brandaktuelle Thema der EXPO. Weltweit sterben jährlich 9 Millionen Menschen an Unterernährung, Riesenkonzerne entziehen kleinen Bauern die Lebensgrundlage und bringen durch Monokulturen oder Rodungen das ökologische Gleichgewicht ins Wanken. Von all diesen Problemen aber wird das Publikum der EXPO nur wenig berührt. Trotz symbolhafter Bauten von Stararchitekten wie Daniel Libeskind oder Norman Foster bleibt das eigentliche Thema im Hintergrund. Die meisten der 145 teilnehmenden Länder nutzen die 6-monatige Veranstaltung als Leistungsschau und Produktwerbung. Nur wenige Beiträge suchen Antworten auf die Frage, wie die Menschheit in Zukunft vernünftig ernährt werden kann. Viel Spott erntete die Weltausstellung nicht nur wegen der vielen Sponsoren-Pavillons von Fastfoodketten und Süßwarenherstellern. Auch die Schmiergeldaffaire bei der Vergabe von Bauaufträgen, die die Verhaftung von sechs EXPO-Managern zur Folge hatte, wirft kein gutes Licht auf die Weltausstellung, die die italienische Regierung mit 1,3 Milliarden Euro finanziert.
Zum Für und Wider von Weltausstellungen im Allgemeinen und dieser im Besonderen nehmen unter anderem die Masterminds dieser EXPO Stellung, die ihr ursprüngliches Konzept kaum wieder erkannten: der charismatische Slow Food Gründer Carlo Petrini, den die Italiener immer wieder gerne als Staatspräsident sehen würden, der schweizer Stararchitekten Jaques Herzog von Herzog & de Meuron und der Mailänder Stefano Boeri, gerade für sein jüngstes Bauprojekt, den „grünen“ Wolkenkratzer „Bosco Verticale“ unter 800 Konkurrenten mit dem internationalen Hochhauspreis ausgezeichnet. Sie alle sind der Meinung, dass der österreichische Beitrag auf der EXPO, der mit einem echten Wald gute Luft als Nahrunsmittel zur Verfügung stellt, einer der wenigen ernstzunehmenden ist.

EXPO 2015 Mailand – Stefano Boeri

Die Italiener haben es doch geschafft! „Wenn es eng sind, sind wir am besten“, sagt uns ein Passant in der Modegasse Via della Spiga. „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“ lautet das brisante und eigentlich brandaktuelle Thema der EXPO. Weltweit sterben jährlich 9 Millionen Menschen an Unterernährung, Riesenkonzerne entziehen kleinen Bauern die Lebensgrundlage und bringen durch Monokulturen oder Rodungen das ökologische Gleichgewicht ins Wanken. Von all diesen Problemen aber wird das Publikum der EXPO nur wenig berührt. Trotz symbolhafter Bauten von Stararchitekten wie Daniel Libeskind oder Norman Foster bleibt das eigentliche Thema im Hintergrund. Die meisten der 145 teilnehmenden Länder nutzen die 6-monatige Veranstaltung als Leistungsschau und Produktwerbung. Nur wenige Beiträge suchen Antworten auf die Frage, wie die Menschheit in Zukunft vernünftig ernährt werden kann. Viel Spott erntete die Weltausstellung nicht nur wegen der vielen Sponsoren-Pavillons von Fastfoodketten und Süßwarenherstellern. Auch die Schmiergeldaffaire bei der Vergabe von Bauaufträgen, die die Verhaftung von sechs EXPO-Managern zur Folge hatte, wirft kein gutes Licht auf die Weltausstellung, die die italienische Regierung mit 1,3 Milliarden Euro finanziert.
Zum Für und Wider von Weltausstellungen im Allgemeinen und dieser im Besonderen nehmen unter anderem die Masterminds dieser EXPO Stellung, die ihr ursprüngliches Konzept kaum wieder erkannten: der charismatische Slow Food Gründer Carlo Petrini, den die Italiener immer wieder gerne als Staatspräsident sehen würden, der schweizer Stararchitekten Jaques Herzog von Herzog & de Meuron und der Mailänder Stefano Boeri, gerade für sein jüngstes Bauprojekt, den „grünen“ Wolkenkratzer „Bosco Verticale“ unter 800 Konkurrenten mit dem internationalen Hochhauspreis ausgezeichnet. Sie alle sind der Meinung, dass der österreichische Beitrag auf der EXPO, der mit einem echten Wald gute Luft als Nahrunsmittel zur Verfügung stellt, einer der wenigen ernstzunehmenden ist.

EXPO 2015 Mailand – Jacques Herzog

Die Italiener haben es doch geschafft! „Wenn es eng sind, sind wir am besten“, sagt uns ein Passant in der Modegasse Via della Spiga. „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“ lautet das brisante und eigentlich brandaktuelle Thema der EXPO. Weltweit sterben jährlich 9 Millionen Menschen an Unterernährung, Riesenkonzerne entziehen kleinen Bauern die Lebensgrundlage und bringen durch Monokulturen oder Rodungen das ökologische Gleichgewicht ins Wanken. Von all diesen Problemen aber wird das Publikum der EXPO nur wenig berührt. Trotz symbolhafter Bauten von Stararchitekten wie Daniel Libeskind oder Norman Foster bleibt das eigentliche Thema im Hintergrund. Die meisten der 145 teilnehmenden Länder nutzen die 6-monatige Veranstaltung als Leistungsschau und Produktwerbung. Nur wenige Beiträge suchen Antworten auf die Frage, wie die Menschheit in Zukunft vernünftig ernährt werden kann. Viel Spott erntete die Weltausstellung nicht nur wegen der vielen Sponsoren-Pavillons von Fastfoodketten und Süßwarenherstellern. Auch die Schmiergeldaffaire bei der Vergabe von Bauaufträgen, die die Verhaftung von sechs EXPO-Managern zur Folge hatte, wirft kein gutes Licht auf die Weltausstellung, die die italienische Regierung mit 1,3 Milliarden Euro finanziert.
Zum Für und Wider von Weltausstellungen im Allgemeinen und dieser im Besonderen nehmen unter anderem die Masterminds dieser EXPO Stellung, die ihr ursprüngliches Konzept kaum wieder erkannten: der charismatische Slow Food Gründer Carlo Petrini, den die Italiener immer wieder gerne als Staatspräsident sehen würden, der schweizer Stararchitekten Jaques Herzog von Herzog & de Meuron und der Mailänder Stefano Boeri, gerade für sein jüngstes Bauprojekt, den „grünen“ Wolkenkratzer „Bosco Verticale“ unter 800 Konkurrenten mit dem internationalen Hochhauspreis ausgezeichnet. Sie alle sind der Meinung, dass der österreichische Beitrag auf der EXPO, der mit einem echten Wald gute Luft als Nahrunsmittel zur Verfügung stellt, einer der wenigen ernstzunehmenden ist.

Sondersendung Brasilien 2014

Hotspots Favela!
Brasilien hat sich herausgeputzt für die Weltmeisterschaft, koste, was es wolle!! Finanziell und gesellschaftlich. Und die einschneidenden Veränderungen lassen sich nirgendwo sonst so deutlich ablesen wie in Rio! Denn nirgendwo sonst liegen die Armenviertel, die Favelas, so nahe und so sichtbar im Zentrum der Stadt. Favelas wie diese, „der Complexo Alemao“ wo sich bis vor kurzem niemand hingewagt hätte, der nicht hier aufgewachsen war. Nicht nur Wohngebiet der Armen, sondern auch Herrschaftsgebiet der Drogengangs, bewaffnet bis zu den Zähnen und jederzeit gewaltbereit. Bis ins Jahr 2011. Um die Kriminalität in der Stadt für die Weltmeisterschaft und die Olympiade 2016 halbwegs in den Griff zu bekommen, schickte man die Militärpolizei in die Favelas. Ihre Aufgabe: die Drogenszene zu vertreiben und dadurch die Mordrate, den Besitz schwerer Waffen, die Entführungen und Bandenkriege zu bekämpfen. Auf den ersten Blick ist die Übung gelungen. Eine Verbesserung der Lebensqualität auch für die Favela Bewohner. Die allerdings ihren Preis hat: in den ersten 72 Stunden nach der Übernahme der ersten drei Favelas durch die Polizei sind die Immobilienpreise dort um 50 % gestiegen. Jetzt, da diese Viertel nicht mehr gefährlich sind, zieht es auch die Mittelschicht dahin, die sich wiederum die ins Astronomische gestiegenen Wohnkosten in den traditionellen Vierteln nicht mehr leisten kann. Bars eröffnen, Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten, wo sich auch Ortsfremde und Touristen schon hin trauen. Die ursprünglichen Bewohner sehen ihre neue Lage als Chance und Problem – Favela-chic und die Angst vor dem Vertrieben werden dominieren das Bild.

Copacabana
Kaiserin Leopoldina hätte es nie gemacht. Stefan Zweig schon: ein Bad im Meer zu nehmen gehörte bis vor einhundert Jahren absolut nicht zur Alltagskultur der europäisch gebildeten Brasilianer und ihrer Gäste. Erst Ende des 19. Jahrhunderts mit dem gewachsenen Interesse an frischer Luft, Gesundheit und einem gewissen Körpergefühl begannen Seebäder auf dem alten und dem neuen Kontinent zu boomen. Genau die Zeit, in der dieser Küstenabschnitt, vorher eine richtige Gstättn, durch einen Tunnel erschlossen wurde. Copacabana. Schon das Wort allein lässt vor unserem imaginären Auge einen der schönsten Stadtstrände der Welt auftauchen. Mondän, sexy, modern. In seiner Hochzeit, den 1950er und 60er Jahren brachte dieses Stückchen Erde, gerade einmal viereinhalb Kilometer Strand und weniger als acht Quadratkilometer Fläche, eine neue Musik und eine neue Körperkultur hervor: Bikini und Bossa Nova. Ein Sehnsuchtsort, an dem in diesem sonst sozial so zerrissenen Land, ein Lüftchen Demokratie und Gleichheit das Klima mildert: am Strand sind alle gleich: nur hier teilen sich Firmenchef und Hausangestellte das selbe Fleckchen Sand, mit der gleichen Berechtigung und mit dem gleichen Vergnügen. Seine Geschichte ist eine Geschichte der Moderne, wie Ines Mitterer erzählt, nicht zufällig hat hier ja auch Brasiliens Jahrhundertarchitekt Oscar Niemeyer seine Inspirationen bezogen.

Design in gelb-grün
Sao Paulo ist eine bemerkenswerte Metropole, wo schon früh neben dem großen Geld auch die große Kultur eine Rolle gespielt hat. Denn Sao Paulo, der Industriemoloch, ist auf der einen Seite rauh, hart und grob, auf der anderen Seite höchst raffiniert, voll Kunstsinn, Eleganz und konkreter Poesie. Kaffee-, später Industrie-, heute Finanzbarone machten sich als Mäzene einen Namen. Kauften Kunst aus Europa, als deren Preise – vorwiegend rund um den 2. Weltkrieg – im Keller waren und errichteten drumherum Museen. Die zweitälteste Kunstbiennale der Welt, in einem Bau von Oscar Niemeyer untergebracht, ist hier genauso zu Hause wie eine Kunstmesse, einer der besten Konzertsäle oder eine quicklebendige Designszene. Was Mailand für Europa ist Sao Paulo für den amerikanischen Kontinent: ein Mekka des Mode- und Industriedesigns. Längst werden Möbelstücke der Meister der brasilianischen Moderne wie Joaquim Tenreiro oder Sérgio Rodrigues um 100.000ende Dollar ge- und verkauft. (ein Stuhl von Tenreiro ist gerade um 300.000 USD versteigert worden!!!!) Die so witzigen wie schlauen Entwürfe der Superstars der Szene, der Gebrüder Campana, werden von italienischen Firmen im Luxussegment hergestellt und weltweit vertrieben. Die Mischung aus europäischer Tradition, amerikanischer Moderne und einem Schuß unkonventioneller Exotik verleiht diesen Kreationen ihre Attraktivität. Ein Brancheninsider, der Sammler und Gründer der Designmesse Sao Paulo, Waldick Jatobá, führt uns durch das Reich der Begehrlichkeiten.

Stadtportrait Rom. Ankunft in der Gegenwart.

Rom! Das ist die weltgrößte Ansammlung alter Steine. Das ist Pracht und Prunk aus vergangenen Zeiten. Ströme von Menschen, die sich das anschauen wollen. Halsbrecherisches Verkehrschaos, das zu ordnen schon Cäsar nicht gelungen ist, als er im Jahr 45 vor Christus ein Fahrverbot für die Urbs erlassen hatte. Und Rom, das war lange Zeit „die langweiligste Hauptstadt der Welt“ (O-Ton Michael Schrott). Aber sogar in der ewigen Stadt tut sich jetzt etwas. Der Bürgermeister fährt mit dem Rad zur Arbeit!!!! Eine Nachricht, die man mit einigen Rufzeichen versehen muss, nimmt man in Rom das Auto doch auch um Panini und Zigaretten einzukaufen und läßt es gerne in dritter Spur stehen. Es entstehen neue öffentliche Gebäude – ein Wunder in dieser Stadt, in der seit Mussolinis Zeiten eine Art mentaler Baustopp Zeitgenössisches in der Architektur verhindert hat. Richard Meiers schlichte Hülle um den Ara Pacis, den Friedensaltar, hat den Anfang gemacht. Zaha Hadid baute ein Museum für zeitgenössische Kunst das MAXXI und der Römer Massimiliano Fuksas freut sich über den ersten großen Bauauftrag in der eigenen Stadt. „La nuvola“ ein spektakuläres Gebilde aus Glas und Stahl, einer Wolke ähnlich, in dem ein Kongresszentrum untergebracht werden soll. Altstadtviertel, wie Monti, verwandeln sich mithilfe von Künstlern, Kulturschaffenden, kreativen Geschäftsleuten und Studenten in Zentren einer neueren, jüngeren Kultur, auf der Flucht vor dem ewigen Gestern. Zeitgenossenschaft bedeutet natürlich auch, dass man in Rom langsam aufwacht und sieht, dass in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise die Mafia die einzig liquide Organisation ist, die kleinen Wirtschaftsbetrieben die nötigen „Kredite“ gibt. Dutzende bekannte Restaurants, Gelaterie oder Lebensmittelgeschäfte mussten gerade ihrer guten Beziehungen zu Mafia oder Camorra wegen ihre Rollläden bis auf weiteres herunterlassen. Rom, lange Zeit zu selbstbewußt und verwöhnt, um veränderungswillig zu sein, kommt langsam da an, wo sich seine Bewohner, die alten und die neuen, schon längst durchsetzen müssen: in der Gegenwart.

13. Architektur Biennale Venedig

Mit seinem Thema Common Ground will Kommissär David Chipperfield bei der diesjährigen Biennale irritieren, geht es doch heuer nicht um eine Leistungsschau: der Chef hat der Branche Nachdenken verordnet. Dem Architektur-Jetset und seinen spektakulären Bauten erteilt Chipperfield in seiner Biennale eine Abfuhr.

Superstadt!

Superstadt! Kunstuniversität Linz
SUPERSTADT! 2
Ein Symposium zum öffentlichen Raum der Stadt

SUPERSTADT! lotet die Möglichkeiten des öffentlichen Raums aus, begibt sich auf die Suche nach ungewohnten Stadtnutzungen, testet die Grenzen von Öffentlichkeit und Privatheit, ruft revolutionäre Stadtpraktiken in Erinnerung und vergleicht den Status quo Linz mit jenem von Sao Paulo, Detroit oder Shanghai. In einem internationalen Symposium verhandeln ArchitektInnen mit SoziologInnen, KuratorInnen und AkteurInnen über ein Manifest für eine Neuinterpretation des öffentlichen Raums der Stadt und Djanes organisieren zum Abschluss ein Superfest!

Kuratiert von Sabine Pollak, Architektur | Urbanistik, Kunstuniversität Linz

Moderation: Ines Mitterer